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RAM (Arbeitsspeicher)

 

RAM ist die Abkürzung für Random Access Memory. RAM wird auch als Arbeitsspeicher oder Hauptspeicher bezeichnet.

Der RAM ist der Arbeitsspeicher (Hauptspeicher) eines Rechners; er wird auch als Schreib-/ Lesespeicher bezeichnet. Da die Zugriffszeit für alle Speicherzellen sowohl beim Lesen wie auch beim Schreiben in etwa gleich lang ist, bezeichnet man RAMs als Speicher mit wahlfreiem Zugriff (daher "random access").

Der RAM ist (im Gegensatz zur Festplatte) in der Regel ein nicht-permanenter Speicher, das heißt, die Daten werden im RAM nur so lange gespeichert, bis die Stromzufuhr unterbrochen wird.

 

Das auf jedem Computer vorhandene Betriebssystem treibt den Bedarf an Hauptspeicher in die Höhe, da hier besonders viele Daten häufig benötigt.

Will man nun ein Bild anschauen, dann muss im Hauptspeicher zusätzlich Platz vorhanden sein, damit das Bild dort hineingespielt werden kann. Ist jedoch nicht genug Platz vorhanden, muss eine Auslagerungsdatei verwendet werden. Dies reduziert die Geschwindigkeit ziemlich stark und sollte deshalb vermieden werden.

 

Materiell gesehen besteht RAM aus Speicherchips (anders als eine Festplatte), was bewirkt, dass mehr Hauptspeicher teurer ist als vergleichbarer Platz auf einer Festplatte. Deshalb liegt die RAM-kapazität - je nach Ausbau des Computers - idR. höchstens im einzel-prozentbereich einer Festplatte. Gegenwärtig (2011) bewegt sie sich meist zwischen 1 und 4 Gigabyte.

 

Festplatte

 

Magnetisches Speichermedium mit hohen Kapazitäten und recht geringen Zugriffszeiten

Eine Festplatte (auch HDD) ist ein Laufwerk, das Daten magnetisch auf mehreren, im Gehäuse untergebrachten, Scheiben speichert und auf diese wahlfreien (=beliebigen) Zugriff bietet.

 

Die Scheiben sind konzentrisch (also genau) übereinander gelagert und drehen sich immer gleichzeitig.

Ein Schreib-/Lesekopf wird zur jeweilig benötigten Stelle bewegt, damit Daten gelesen und gespeichert werden können (durch magnetisieren der Oberfläche). Die Daten bleiben dort sehr lange gespeichert, auch nach dem Ausschalten.

 

Hauptprozessor

 

Der Hauptprozessor, abgekürzt auch als CPU (Central Processing Unit) bezeichnet, ist das Herzstück eines jeden Computers. Er wird auf dem Mainboard montiert, entweder in einen Sockel oder in einen Slot gesteckt. Weiters muss ein Lüfter darauf montiert sein, da die CPU sich bei Gebrauch stark erwärmt.

Ein Prozessor ist ein System von Transistoren (im Prinzip elektrischen Schaltern), das das Rechnen im Binärsystem ermöglicht.

Der Prozessor kann jedoch mehr als nur mit Binärzahlen rechnen, die meisten Zeit verbringt er mit der Abarbeitung von Befehlen. Solche Befehle ergeben für den Benutzer meist erst im größeren Zusammenhang "Sinn", da der Prozessor mit den einzelnen Befehlen nur kleine Teilaufgaben, wie etwa das Verschieben von Daten im Speicher abhängig von einer Bedingung (zum Beispiel, dass ein Speicher einen bestimmten Wert hat).

Zusätzlich zu den "Alltags-Aufgaben" muss der Prozessor auch unvorhergesehene Ereignisse bearbeiten. Diese werden mittels Interrupts ("Unterbrechungen") an den Prozessor gesandt, woraufhin er seine Arbeit unterbricht und das Ereignis bearbeitet, in dem die aktuellen Werte in den Stack geschrieben bzw. kopiert werden, dann zu einer gespeicherten Befehlsfolge gesprungen wird, die für die Abwicklung eines solchen Ereignisses bestimmt ist. Wenn diese Befehlssequenz abgearbeitet ist, kopiert der Prozessor die Daten wieder an die ursprünglichen Positionen und setzt seine vorherige Arbeit fort.

Hat der Prozessor nichts zu tun, verbringt er die Zeit in sogenannten Wait-Zyklen, die weniger Strom verbrauchen und den Prozessor weniger stark erhitzen lassen.

Die Hitze kommt vor allem deswegen zustande, weil Prozessoren auf geringe Abmessungen optimiert sind.

 

Grafikkarte

 

Hardware zur Lieferung von Bilddaten an den Monitor

Eine Grafikkarte ist ein wesentlicher Bestandteil des Computers. Nur durch Sie, abgesehen von Druckern und Piepstönen, kann der Computer mit dem Benutzer kommunizieren.

Die Grafikkarte ist eine Steckkarte, die auf das Mainboard aufgesteckt wird und von dort aus die Daten zum Bildschirm schickt.

Von der Grafikkarten ist es auch hauptsächlich abhängig, welche Bildschirmauflösung auf den Monitor gelangt. Sehr wichtig auf der Grafikkarte ist der Grafikprozessor, der die eigentliche Geschwindigkeit bestimmt.

Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Grafikkarten, denn eine Grafikkarte in einem PC ist nicht zu verwechseln mit einem Modell für den Laptop. Wie bei vielen anderen Bestandteilen von Computern ist es auch bei Grafikkarten nicht möglich, einfach ein Zubehörteil von einem PC Tower beispielsweise in Notebooks von Lenovo einzufügen.

 

Netzteil

 

Ein Netzteil dient der Stromversorgung eines Gerätes. Im "normalen" PC ist es in der Regel im Gehäuse eingebaut. Es enthält einen Spannungswandler um die Netzspannung in die benötigten Spannungen zu transformieren. So versorgt es Mainboard und interne Laufwerke mit entsprechender Spannung.

 

Mainboard

 

Das Mainboard (oft auch, vor allem im englischen Sprachgebrauch Motherboard) ist ein zentrales "Brett" (Platine), an dem die meisten Komponenten eines PCs miteinander verbunden werden.

Auf dem Mainboard sitzt der Prozessor, der alle Geräte ansteuert. ber das Mainboard bezieht der Prozessor auch seinen Strom.

Am Mainboard sitzen die PCI-Schächte, ISA-Schächte und meist ein AGP-Schacht. An das Mainboard wird ebenfalls die Festplatte, CD-ROM/DVD-ROM-Laufwerk und das Diskettenlaufwerk angeschlossen.

Weiters kann man USB-Geräte, Maus und Tastatur an das Mainboard anschliessen.

Bekannte Mainboardhersteller sind z.B. ASUS und Gigabyte.

 

Als Grundlage des Mainboards dient eine Leiterplatte, an der die einzelnen elektronischen Bauteile befestigt werden. Üblicherweise bestehen Leiterplatten aus isolierendem Kunststoff. Auf dieses Trägermaterial werden Leiterbahnen aus Kupfer aufgebracht, um gleichzeitig die elektrischen Verbindungen zwischen den einzelnen Elementen herstellen zu können. Die für die Produktion von Leiterplatten verwendeten Technologien unterscheiden sich dabei je nach Leiterplattenhersteller.


 

IP-Adresse

 

Adresse für einen an ein IP-Netzwerk angeschlossenen Rechner.

Das Internet Protokoll (IP) sieht für jeden an ein IP-Netzwerk angeschlossenen Rechner eine eindeutige Adresse, die sogenannte IP-Adresse (oft auch einfach abgekürzt als IP, engl. ip address) vor.

Im World Wide Web gibt man meist eine leichter zu merkende Domain (z.B. www.google.de) statt einer IP-Adresse ein.

Momentan ist die Verwendung der IP Version 4 (IPv4) üblich, hierbei wird eine IP-Adresse wie folgt dargestellt:

Sie besteht also aus 4 Zahlen (1 Byte gro, zwischen 0 und 255), durch Punkte getrennt. Damit lassen sich ca. 4,22 Milliarden eindeutige Adressen vergeben, wobei gewisse Adressblöcke reserviert sind.

Diese Blöcke sind wie folgt eingeteilt:

Die Anzahl der IP-Adressen reicht nicht für die Computer, die ans Internet angeschlosssen werden, weshalb verschiedenste Methoden entwickelt wurden, um dieses Problem zu umgehen.

Einen IP-Adressblock kann man mittels der Subnetzmaske (engl. subnetmask) angeben. Diese Masken sehen aus wie IP-Adressen, haben jedoch binär gesehen immer den Aufbau 111..100..0, wobei die 0-Bits in dem Netz variieren können. Die Anzahl dieser Bits (= 32 - Zahl der 1er-Bits) hoch 2 gibt also die Zahl der verfügbaren Rechner (minus 2: ein Router und eine sog. Broadcast-Adresse) für das Netz an.

Das Netz 123.34.56.0/24 (24 bezeichnet die Zahl der 1en, entspricht 255.255.255.0) kann also 28-2 = 254 Rechner enthalten.

 

 

Hier aufgeführte und weitere Informationen finden Sie auf:

Computerlexikon.Com - Fachbegriffe verständlich erklärt